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Mein Lieblingslabel heißt: Miroike

Screenshot miroike.com

Miroike – das klingt wie ein neues Produkt aus dem Land der Tamagotchis. Ist es aber nicht. Es ist der Name eines Berliner Design-Duos. Miroike , das Label, das ich gerade zu meinem Lieblingslabel auserkoren habe, ist übrigens auch kein japanischer Begriff aus dem Modebusiness. Es ist viel simpler: Miroke ergibt sich aus den Namensteilen der beiden Berliner Designer. Namensgeber sind Ramiro Caldéron Alvarado („miro“) und Ulrike Seidel („ike“). Die beiden haben ihr Handwerk übrigens bei keiner geringeren als der britischen Design-Legende Vivienne Westwood gelernt.

Tolle Kollektion mit tragbaren Teilen

Zugegeben, einige der Sachen würde ich lieber nicht in der Provinz tragen, die sind dann doch etwas zu gewagt und eher etwas für den Großstadtdschungel. Aber die neue Kollektion von Miroike präsentiert außerdem viele schöne Stücke, die mit weniger auffälligen Klamotten sogar in der Schule und auf dem Campus getragen werden können. Nude- und Grautöne, aber auch knalliges Orange – das sind die Farben, die in der aktuellen Kollektion dominieren, an der der Bolivianer und die Magdeburgerin derzeit schneidern. Die Farben an sich sind noch nichts Außergewöhnliches. Es sind vielmehr die Schnitte und Formen für Jacken, Pullover und auch Schuhe sind die Hingucker schlechthin. Mein absolutes Lieblingsteil ist der SL Pullover, der aussieht, als hätte er vier Ärmel und sich variabel Knoten lässt.

Miroike – das sind mutige Hingucker aus der Hauptstadt

Die Kollektion der Berliner Designer, die seit 2002 zusammenarbeiten, hält wirklich gewagte Stücke bereit, die sich aber prima auch zu Jeans und Co kombinieren lassen. Das gilt sowohl für die Jacken und Pullover als auch für die Schuhe. Leider habe ich mich ein Lieblingslabel verguckt, das nichts für den spontanen Shoppingtrip ist. Bevor ich mir die Schuhe leisten kann, muss ich viele Nachmittage in den Wohnzimmern von Eltern verbringen und dort mit deren kleinen Rackern auf der Spieldecke herumtoben. Wenn ich es mir recht überlege, eine schöne Idee. Ich werde nachher gleich mal ein paar Telefonate führen, um weitere Termine zu vereinbaren. Es geht schließlich um ein paar Schuhe von Miroike.

Miroike – mit ein bisschen Glück wird es doch mal Mode von der Stange

Wenn das mit den Extrastunden Babysitten nicht klappt, dann bleibt mir noch die Hoffnung auf tolle Schnäppchen beim Sale. Und wer weiß?! Vielleicht schafft es Miroike ja sogar auf die Kleiderbügel von H&M, die seit Jahren ihre Kollektion durch angesagte Lieblingslabels aufpeppen. Und da sogar Miroikes Lehrerin Vivienne Westwood schon bei H&M für glückliche Kaufräusche sorgte, könnte diese Hoffnung eine begründete sein. Und wenn die Mode der Berliner Designer tatsächlich bei H&M landet und damit zu erschwinglichen Preisen angeboten wird, kann ich mir mein Lieblingslabel in den Kleiderschrank holen. Ein Kleid oder ein Paar Schuhe? Irgendwie egal! Hauptsache es ist von Miroike. So, ich muss jetzt ein paar Telefonate führen. Bin schließlich eine modebewusste Babysitterin mit vielen Wünschen. Auf bald, ihr Lieben.

Bild: Screenshot www.miroike.com

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